Wir alle spielen Theater

Author: Melanie Schmidt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638404625

Category: Social Science

Page: 23

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erving Goffmans Werk „The Presentation of Self in Everyday Life“ („Wir alle spielen Theater - Die Selbstdarstellung im Alltag“) ist Grundlage dieser Vordiplomshausarbeit. Es thematisiert die Interaktion, setzt also die Kopräsenz von mindestens zwei Anwesenden voraus, wobei „die Selbstdarstellung die primäre Informationsquelle ist. ... Wesentlich an Goffmans Werk ist, dass seine soziologischen Beschreibungen auf der Metapher des „Theatrum mundi“ basieren. Er schildert also die Selbstdarstellung im Alltag in Analogie zum Bühnenschauspiel und bedient sich einer der Theaterwelt entlehnten Sprache. In dieser Hausarbeit werde ich Kernaussagen aus „Wir alle spielen Theater“ festhalten, mich ferner einzelnen sich ergebenen Gesichtpunkten kritisch widmen und abschließend zu Goffmans Theatermetapher einige Überlegungen anstellen. Meine Hausarbeit ist nach folgendem Konzept aufgebaut. Um dem Leser einen Eindruck von Goffman selbst zu vermitteln, werde ich im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit mit einer Biographie des Autors beginnen, bei der auch kleine, für seine Arbeiten bedeutungsvolle Hinweise zu seinem Charakter zu finden sind. Allerdings verzichte ich auf eine chronologische Aufzählung seiner Werke, dies würde hier den Rahmen sprengen. Anschließend fasse ich Goffmans Grundgedanken zu seinen sieben Kapiteln mit ihren Unterpunkten synchron zu seinem eigenen Inhaltsverzeichnis unter dem Abschnitt „Wir alle spielen Theater“ zusammen und gebe dezente Stellungnahmen. Auf die „Vorworte“ von Lord Ralf Dahrendorff sowie von Goffman selbst beziehe ich mich erst im Fazit, weil diese Hintergründe sowie weiterführende Fragestellungen thematisieren und für den eigentlichen Inhalt des Buches sowie an dieser Stelle der Hausarbeit weniger relevant sind. Ferner ignoriere ich hier das achte Kapitel „Zusammenfassung“, da ich mich mit diesem Aspekt selbst im Abschnitt „IV. „Wir alle spielen Theater““ beschäftige. Durch diese Zusammenfassung von Goffmans Leitgedanken zur Selbstdarstellung im Alltag kann sich der Leser nun einen Überblick über Goffmans Buch verschaffen. Daraufhin werden im letzten Gliederungspunkt dem „Fazit“ einige wesentliche Aspekte des Werkes aus soziologischer Sicht konkludiert. Hier setzte ich mich unter anderem mit der von Goffman gewählten „Theatermetapher“ kritisch auseinander.

Wir alle spielen Theater

die Selbstdarstellung im Alltag

Author: Erving Goffman

Publisher: N.A

ISBN: 9783492238915

Category: Self-presentation

Page: 251

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Kommunikation ; Soziologie ; Psychologie ; Alltag.

"Wir alle spielen Theater" - Wie die menschliche Tragödie gespielt wird

Author: Anne Nickel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363852809X

Category: Social Science

Page: 12

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit beschäftigt sich besonders mit Goffmans Werken „Wir alle spielen Theater“ und „ Interaktion“. In dem Buch „Wir alle spielen Theater“ schildert Goffman die Selbstdarstellung im Alltag in Analogie zum Bühnenschauspiel. Das Buch „Interaktion“ ist in zwei Abschnitte unterteilt; der erste Abschnitt beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Rollendistanz. Da Goffmans Ausführungen zu diesen Themen sehr umfangreich sind, soll im Rahmen dieser Hausarbeit versucht werden, das Wesentliche seiner Forschungen knapp und übersichtlich herauszustellen und mit nahe liegenden, übertragbaren Beispielen zu konkretisieren.

Terrorismus und Medien - Wir alle spielen Theater?

Terroristen und Medien aus der Sicht Goffmans Werk "Wir alle spielen Theater"

Author: Simone Bucher

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363800046X

Category: Social Science

Page: 30

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universität Konstanz, Veranstaltung: Kultursoziologie II, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das ganze Leben ist ein Theater, diese Ansicht vertritt auch Erving Goffman in seinem Werk „Wir alle spielen Theater“. In dem er mithilfe dramaturgischer Metaphern aus der Theater- bzw. Bühnenwelt ausführlich veranschaulicht, wie sich diese auf das alltägliche, soziale Leben übertragen lassen. Die Grundthese Goffmans ist, dass jeder innerhalb einer Interaktion versucht seinem Gegenüber ein ganz bestimmtes Bild von sich zu vermitteln, der Darsteller inszeniert sich selbst, weil er genau weiß, dass er beobachtet wird. Wir alle inszenieren uns also ständig selbst um einen gewünschten, ganz bestimmten Eindruck realistisch zu vermitteln. Goffman ist der Ansicht, dass sich sein Modell auf nahezu jede gesellschaftliche Einrichtung und jede soziale Interaktion übertragen lässt. Dies wurde bereits in vielen Arbeiten zu den unterschiedlichsten Themen bestätigt. In dieser Arbeit soll es nun um die Frage gehen, ob sich Goffmans Modell auch auf das Phänomen des Terrorismus übertragen lässt. Aber nicht allein der Terrorismus soll dabei im Vordergrund stehen, sondern auch die Bedeutung, die die Medien für den heutigen Terrorismus haben. Dabei werden drei Fragen im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen. Inszeniert sich der Terrorist im Alltag selbst? Ist Terrorismus Theater? Und welche Rolle spielen die Medien für eine Selbstinszenierung des Terrorismus? Im ersten Kapitel soll zunächst das Phänomen Terrorismus näher beleuchtet werden. Zum einen wird ein Überblick über den Wandel des Begriffs Terrorismus im Laufe der Zeit gegeben. Und des Weiteren wird der Zusammenhang von Terrorismus und den modernen Massenmedien dargestellt. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit Goffmans Werk „Wir alle spielen Theater“. Und stellt die wichtigsten Thesen und Erkenntnisse Goffmans zusammen. Im letzten Kapitel sollen der Terrorismus und Goffmans Erkenntnisse zusammengeführt werden, um die oben gestellten Fragen beantworten zu können.

Techniken der (Selbst-)Präsentation in „Wir alle spielen Theater“ von Erving Goffman. Zu Ort und ortsbestimmtem Verhalten

Author: Steffi Lücking

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668162727

Category: Science

Page: 10

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Fachbuch aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Grundlagen, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Soziologie), Veranstaltung: Seminar: Allgemeine Soziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Teil dieser Ausarbeitung ist es, das Kapitel „Ort und ortsbestimmtes Verhalten“ zu reflektieren. Interaktionen ähneln dem Aufbau eines Theaters und sind entsprechend unterteilt. Zum einen gibt es die Vorderbühne, in der das so genannte Publikum das Schauspiel der Darsteller beobachten kann. Des Weiteren gibt es die Hinterbühne, wo die Darsteller unter sich sind und als Ensemble (Team) über weitere Abläufe sprechen und agieren. Als Sonderform gibt es die Außenregion, in der Goffman weitere Personen betrachtet, die mit dem Schauspiel nicht konfrontiert sind und in dieses hinein geraten. In dieser Ausarbeitung werde ich das Bühnenbild, welches „die ganze räumliche Anordnung umfasst“, genauer definieren und am Ende mögliche Kritikpunkte zu seiner Theorie beleuchten.

Wir alle spielen Theater

Author: Marian Berginz

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 363821611X

Category: Social Science

Page: 13

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Soziologie), Veranstaltung: Geschichte der Soziologie II: Gegenwartsoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Der symbolische Interaktionismus ist im Gegensatz zu anderen soziologischen Theorien vorallem auf die kleinen Zusammenhänge in konkreten Situationen ausgerichtet. Die Richtung entstand um die Jahrhundertwende in den USA, vorallem in Chicago. Zu dieser Zeit gab es eine große Anzahl von Einwanderern, die sich zum großen Teil in den Städten auf der Suche nach Arbeit niedergelassen hatten. Die Industrialisierung hatte das Leben der Menschen grundlegend verändert und das nicht nur zum Guten. Dies alles schlug sich natürlich auch auf den Universitäten nieder. Man verstand sich oft als „Anwälte sozialer Reformen“ und hatte den Anspruch, Menschen irgendwie zu helfen. So auch Herbert Mead, der als Begründer des Symbolischen Interaktionismus gilt. Man wollte ein neues Konzept entwickeln, aus dem sich das menschliche Handeln „verstehen“ ließe. Große gesellschaftliche Vorgänge zu „erklären“, war nicht das Ziel dieser Richtung. Es geht darum dem menschlichen Handeln einen Sinn abzugewinnen. Wie der Name schon sagt, steht die Interaktion im Mittelpunkt. Mead unterscheidet zwei Arten: „Nicht-symbolische“ und die „symbolische“ Interaktion. Die Letztere unterscheidet sich dadurch von der Ersteren, dass das Ergebnis noch nicht feststeht und erst durch Austausch von Gesten und Symbolen ausgehandelt wird. Diese Symbole können verbal oder nonverbal sein; auf jeden Fall hat das Symbol die Eigenart, dass es nicht nur in dieser speziellen Situation, sondern z.B. in der gesamten Gesellschaft verstanden wird. Im symbolischen Interaktionismus wird davon ausgegangen, dass die Menschen aufgrund der Bedeutung handeln, die die Dinge für sie haben. Sie entsteht in der Interaktion zwischen Menschen und wird mit Symbolen ausgedrückt. Die Bedeutung ist aber nicht für alle Mal festgelegt, sondern wird immer neu interpretiert und festgelegt. Eng verbunden mit dem Symbolischen Interaktionismus ist die Rolle. Sie wird einem nicht total von vorne bis hinten vorgegeben, sondern man macht sie zu einem guten Teil selber. Man versetzt sich in die Rolle des anderen und gestaltet derweil seine eigene aus. Hat man seine eigene Rolle gefunden und kann man die seines Gegenüber genau einschätzen, ist Rollenhandeln möglich. Zugleich mit der Konstruktion und der Festigung einer Rolle ergibt sich die Identität. Man ist sich seiner Rolle bewusst geworden. Durch Rollenübernahme des anderen erklärt Mead aber auch das Erwachsenwerden von Kindern. [...]

Identität

Author: Heinz Abels

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 353190437X

Category: Social Science

Page: 497

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Dieses Lehrbuch bietet einen Überblick über die zentralen Definitionen, die historische Genese und die Veränderungen von Identität in der Moderne.

Erving Goffmans Theorie der Selbstdarstellung - Vorderbühne und Hinterbühne beim Frauenarzt

Author: Nina Traxler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638229661

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 21

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 2, Universität Wien (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Kommunikation unter Anwesenden, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hauptziel dieser Arbeit soll eine knappe Darstellung des dramaturgischen Ansatzes von Erving Goffman sein. Darauf aufbauend wird anhand eines Beispiels gezeigt werden, wie sein Modell zur Analyse von sozialen Situationen eingesetzt werden kann. Dabei wird auch (zwar relativ unsystematisch) versucht werden, den systemtheoretischen Ansatz Niklas Luhmanns als Ergänzung und Kontrastfolie heranzuziehen. Erving Goffman präsentierte seinen dramaturgischen Ansatz mit Theorie der Vorderund Hinterbühnen erstmals 1959 in dem Buch „The Presentation of Self in Everyday Life“ und Goffman steht theoretisch verankert zwischen dem symbolischen Interaktionismus und der Ethnomethodologie 1.Er bezeichnet seine Ansatz selbst als Soziologie der Gelegenheiten 2 Grundthese seines dramaturgischen Ansatzes ist die, dass wir alle Rollen auf Bühnen spielen. Deshalb beantwortet er die Frage nach dem Funktionieren der Gesellschaft so: „Die soziale Welt ist eine Bühne, eine komplizierte Bühne sogar, mit Publikum, Darstellern und Außenseitern, mit Zuschauerraum und Kulissen, und mit manchen Eigentümlichkeiten, die dann das Schauspiel dann doch nicht kennt.“3 1 Vgl.: Richter Rudolf:Verstehende Soziologie, 2002, S. 83 2 vgl.: Erving Goffman: Interaktionsrituale, S. 8, 3 Dahrendorf Ralf: Vorwort in Wir alle spielen Theater, 2003

Identität

Author: Heinz Abels

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 9783531161198

Category: Social Science

Page: 510

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Dieses Lehrbuch bietet einen Überblick über die zentralen Definitionen, die historische Genese und die Veränderungen von Identität in der Moderne.

Anwendung von Goffmans Theorie auf die Interkulturelle Kommunikation

Author: Susanne Held

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640923898

Category:

Page: 64

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,0, Technische Universitat Chemnitz (Professur fur Interkulturelle Kommunikation), Veranstaltung: Handlungs- und interaktionstheoretische Perspektiven in der Erforschung interkultureller Praxis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar des Dozenten: Es handelt sich um eine hervorragende Leistung. Die Hausarbeit widmet sich insbesondere der Frage, welche Anwendungen Goffmans Interaktionstheorie in der interkulturellen Forschung gefunden hat. Es wird nicht nur ein Uberblick uber die Grundbegriffe und Konzepte dieses Ansatzes mit Bezug auf mehrere Goffmansche Werke gegeben, sondern auch eine eigene Analyse von zwei exemplarischen Anwendungen (Keim, Peters) durchgefuhrt, die einer kritischen Wurdigung unterzogen wurden. Die Hausarbeit rezipiert die einschlagige Fachliteratur aus Perspektive einer eigenen Konzeption., Abstract: Von unseren allgemeinen dramaturgischen Regeln und Vorlieben fur die Handlungsordnung ausgehend, durfen wir Lebensbereiche in anderen Gesellschaften nicht ubersehen, fur die anscheinend andere Regeln gelten," schreibt Erving Goffman in seinem Werk Wir alle spielen Theater: die Selbstdarstellung im Alltag (1959/2005, 223). Der kanadische Soziologe betont, dass sein Modell der Dramaturgie des sozialen Handelns nicht unbedingt auf nicht-westliche Gesellschaften ubertragbar ist (ebd., 223). Ungeachtet dieser Einschatzung wurden Versuche unternommen, die Soziologie der Interaktionsordnung" eines der bedeutendsten amerikanischen Soziologen des 20. Jahrhunderts (1922-1982) auch auf andere kulturelle Kontexte zu ubertragen. Dies zeigt z.B. Srinivasans Aufsatz "The cross-cultural relevance of Goffman's concept of indivicual agengy," in dem die Verfasserin Goffmans Theorie auf die indische Gesellschaft bezieht (1990, 150ff.). In einer Zeit, in der Gesellschaften immer starker durch kulturelle Hybridisierung gekennzeichnet sind und eine Global

Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken

Wie spiegelt sie sich wider und welche Unterschiede gibt es zur Selbstdarstellung im Alltag?

Author: Daniel Burghardt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640716523

Category: Social Science

Page: 15

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 13, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Dass die Selbstdarstellung zum Alltag gehört, wissen wir spätestens seit Goffmans Buch „Wir alle spielen Theater“. Dass sie aber auch im Internet, speziell in sozialen Netzwerken stattfindet, konnte Goffman aufgrund seines Todes 1982 leider nicht mehr miterleben. Laut der 2009 veröffentlichten Studie „Heranwachsen mit dem Social Web“, welche von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) herausgegeben wurde, sind 69% aller jugendlichen Internetnutzer bei einem sozialen Netzwerk registriert. Unter diesen 69% sind gut 20% die, die Netzwerkplattformen hauptsächlich aus dem Motiv der reinen Selbstdarstellung nutzen. Angesichts dieser Tatsachen stellt sich die Frage, wie sich die Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken widerspiegelt und welche Unterschiede es zur Selbstdarstellung im Alltag gibt. In meiner Hausarbeit werde ich des Öfteren die Theatersprache von Erving Goffman übernehmen, um Sachverhalte deutlicher darstellen zu können. Damit der Text trotzdem jederzeit klar und verständlich bleibt, werde ich am Anfang der Hausarbeit einige Begriffsdefinitionen niederschreiben, bevor ich mich der „Selbstdarstellung im Alltag“ zuwende. Auf diesen Abschnitt baut dann das Kapitel „Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken“ auf. Hier wird explizit auf Methoden, Probleme und Wege der Selbstdarstellung eingegangen, zudem werde ich den Begriff des sozialen Netzwerkes näher erläutern. Im darauffolgenden Kapitel werde ich die Unterschiede zwischen Alltag und sozialen Netzwerken aufzeigen, um schließlich zum Resümee zu kommen.

Klassiker der Sozialwissenschaften

100 Schlüsselwerke im Portrait

Author: Samuel Salzborn

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658034742

Category: Social Science

Page: 390

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​Es gibt sozialwissenschaftliche Werke, die muss man kennen: egal, ob man Soziologie oder Politikwissenschaft, Sozialpsychologie, Ethnologie, Erziehungswissenschaft oder Geschlechterforschung studiert oder sich für sozialwissenschaftliche Fragestellungen aus dem Blickwinkel affiner Fächer wie Geschichte, Rechtswissenschaft oder Philosophie interessiert. Klassiker der Sozialwissenschaften stellt 100 zentrale Titel vor und liefert einerseits Stichworte zu Leben und Gesamtwerk der Autor(inn)en, legt andererseits den zentralen Fokus auf das Schlüsselwerk, dessen Titel man in jedem Studium hören wird, der als geflügeltes Wort durch die Feuilletons geistert und zahlreiche Reden schmückt.

Interaktion im öffentlichen Raum

Author: Erving Goffman,Hubert Knoblauch,Hanne Herkommer

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 3593387832

Category: Öffentlicher Raum

Page: 252

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In diesem Buch, das zu den klassischen Werken der neueren Soziologie gezählt werden kann, beschäftigt sich Erving Goffman damit, wie wir uns in Situationen verhalten, in denen wir anderen begegnen. Goffman sucht Interaktionsmuster in den alltäglichsten Handlungsformen, wie etwa im gegenseitigen Anblicken oder in der höflichen Gleichgültigkeit, die wir Unbekannten gegenüber im Aufzug zeigen. Diese Muster leitet er aus den detaillierten Beschreibungen von Etikettenbüchern ab, greift aber auch auf seine Beobachtungen in der Psychiatrie zurück. Dabei entdeckt er, dass die Interaktion zwischen Menschen selbst schon eine Art Öffentlichkeit ist, die durch unsere gegensei- tige Wahrnehmung entsteht, und analysiert diese Öffentlichkeit in einer Feinheit und Genauigkeit, die noch immer ihresgleichen sucht.

Sozialisation

Soziologische Antworten auf die Frage, wie wir werden, was wir sind, wie gesellschaftliche Ordnung möglich ist und wie Theorien der Gesellschaft und der Identität ineinanderspielen

Author: Heinz Abels,Alexandra König

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 9783531173689

Category: Social Science

Page: 292

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Das Lehrbuch gibt soziologische Antworten auf die Frage, wie wir werden, was wir sind, mit welchen Theorien der Gesellschaft man diesen Prozess erklären kann und welche Theorien der Identität dabei herauskommen. Die Fruchtbarkeit des Sozialisationsparadigmas wird an drei Beispielen vorgeführt: Kindheit, soziale Ungleichheit und Geschlecht.Das Lehrbuch gibt soziologische Antworten auf die Frage, wie wir werden, was wir sind, mit welchen Theorien der Gesellschaft man diesen Prozess erklären kann und welche Theorien der Identität dabei herauskommen. Die Fruchtbarkeit des Sozialisationsparadigmas wird an drei Beispielen vorgeführt: Kindheit, soziale Ungleichheit und Geschlecht.

Rollentheorie und Erving Goffman

Author: N.A

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638316483

Category: Social Science

Page: 13

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 5.5 (Schweiz), Universität St. Gallen (Geschichte), Veranstaltung: Soziologie der Kommunikation, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Soziologie ist die Untersuchung des gesellschaftlichen Lebens der Menschen, von Gruppen und Gesellschaften“ (Giddens, 1999, S.2). Dieser Definition zufolge untersuchen Soziologen zwischenmenschliches Handeln und das Agieren Einzelner in Gruppen. Diese Seminararbeit soll ebenfalls menschlichen Handelns untersuchen, insbesondere unter dem Aspekt der sozialen Rolle und der sozialen Position. Grundlage der Arbeit ist die Formel „Wir alle spielen Theater“. Ihren Ursprung hat sie in der Übersetzung eines Buches von Erving Goffman. In einem Skriptum-Text wird sie dann später auch verwendet als Kapitelüberschrift für die Rollentheorie der Arbeitsgruppe Soziologie. Hier ist fraglich, ob beide Theorien dasselbe meinen, wie dieselbe Überschrift anklingen lässt. Die Seminararbeit soll die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Rollentheorie, wie sie die Arbeitsgruppe Soziologie 1978 erarbeitet hat, und dem Ansatz von Erving Goffman aufzeigen und die Werke somit vergleichen. Dem eigentlichen Vergleich wird jeweils eine Zusammenfassung der Theorie vorangestellt, um die Ansichten festzuhalten. Dem Leser soll so erst jede Theorie alleine näher gebracht werden, damit er ihren Inhalt und die Hauptaussagen versteht. Daraufhin wird die Arbeit den Vergleich der beiden Theorien aufzeigen, wobei erst auf die Gemeinsamkeiten und anschliessend auf die Unterschiede eingegangen wird. Schliesslich werden in der Conclusio die Hauptaussagen über den Vergleich beider Theorien zusammengefasst und daraus folgend ein Fazit gezogen.

Goffmann - "Interaction Order"

Die Analyse von face-to-face-Interaktionen

Author: Tobias Köbberling

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640307062

Category:

Page: 60

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Erving Goffmann, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl Erving Goffman zu den meistgelesenen soziologischen Autoren zahlt, des-sen Werk in viele Sprachen ubersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, wird er aus der Perspektive des soziologischen Wissenschaftsbetriebes auch heute noch haufig als Aussenseiter wahrgenommen. (Vgl. Lenz 1991: 25) Vielfach wird Goffman als Ironiker, als Geschichtenerzahler ohne theoretischen Anspruch und als Beobachter des kleinen, zwar interessanten, aber vergleichsweise unbedeuteten Mikrokosmos, der zu den grossen Makro-Perspektiven seines Faches angeblich nie den Weg gefunden hatte," (Hettlage/Lenz 1991:9) verkannt. Eine wesentliche Erklarung fur diese Einschatzung liegt neben dem Widerstand seines Forschungsprogramms gegen die Vereinnahmungen bestimmter Theorietraditionen und der fur den Wissenschafts-betrieb untypischen allgemein-verstandlich-unterhaltsamen Sprachverwendung, ganz wesentlich in der Kleinteiligkeit und Unverbundenheit des Goffmanschen Gesamtwerkes. So entstanden in 30 Jahren wissenschaftlicher Tatigkeit elf Werke, in denen nicht weniger als 44 Konzepte entworfen wurden. (Vgl. Hettlage 1999: 188) Diese Hausarbeit mochte den Versuch unternehmen, die in Goffmans verschiedenen Werken entwickelten Ansatze zur Erforschung von face-to-face- Interaktionen, zu untersuchen und zu systematisieren, so dass aus den kleinteiligen und unverbundenen Bausteinen ein Gesamtkonzept erkennbar wird. Hierzu mochte ich zunachst unter 2. grundlegende Informationen zu Goffmans Forschungsprogramm und methodischer Vorgehensweise voranstellen, die Goffmans Zugang zur Analyse von Interaktions-zusammenhangen verdeutlichen. In Kapitel 3 soll sich dann durch die Beschaftigung mit Goffmans Werk Wir alle spielen Theater" der Selbs

"Wir alle spielen Theater" und machen dabei Fernsehen! Rollen und Konfliktpotentiale am Fernsehset

Author: Katrin Nelskamp

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668416702

Category: Performing Arts

Page: 14

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Projektarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Macromedia Fachhochschule der Medien Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Fernsehproduktion weist sehr komplexe Strukturen sozialer Begegnungen auf. Aufbauend auf eine Theorie über die Selbstdarstellung im Alltag des sehr anerkannten Soziologen Erving Goffman werden in dieser wissenschaftlichen Arbeit diese Strukturen aus soziologischer Sicht genauer betrachtet und erforscht. Wie sein Buchtitel „Wir alle spielen Theater“ metaphorisch andeutet, geht Goffman davon aus, dass jeder einzelne während der täglichen Interaktion mit Arbeitskollegen oder anderen Gesprächspartnern eine ganz bestimmte Selbstdarstellung betreibt und in eine Rolle mit vorbestimmten Handlungsmuster schlüpft. Goffman nennt eine Vielzahl von Konfliktpotentialen, die sich aus seinem Modell über die Selbstdarstellung ergeben. Durch die Übertragung auf das Szenario einer Fernsehproduktion, lassen sich wertvolle Anregungen für die Teamführung in der TV- Branche ableiten.

Rede-Weisen

Formen der Kommunikation in sozialen Situationen

Author: Erving Goffman

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Interpersonal communication

Page: 275

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Der Band versammelt Aufsätze, in denen sich Goffman mit verschiedenen Aspekten der Kommunikation auseinandersetzt. Er tut dies in der ihm eigenen, höchst originellen und geistvollen Weise - vor allem aber analytisch folgenreich. Genau genommen handelt es sich um eine Fortführung und Ausarbeitung desjenigen Ansatzes, mit dem seine Rahmenanalyse endet. Goffman wendet sich hier dem Sprechen in alltäglichen Situationen zu. Seine besondere Beachtung nonverbaler Aspekte macht deutlich, dass Sprechen immer Teil einer sozialen Situation ist, was bei der Analyse von Kommunikation nicht außer Acht gelassen werden darf. Das Buch richtet sich an alle, die sich mit Sprache, Interaktion und sozialen Situationen beschäftigen - vor allem in der Soziologie, der Linguistik und der Ethnologie. Erving Goffman (1922-1982) lehrte an der Universität von Pennsylvania Anthropologie und Soziologie und ist inzwischen ein Klassiker der Soziologie der sich mit anthropologischen, sozialpsychologischen und psychiatrischen Problemen des sozialen, insbesondere sozial abweichenden Verhaltens beschäftigte. Goffmans Arbeiten wie "Wir alle spielen Theater", "Rahmenanalyse" oder "Geschlecht und Werbung" wurden von allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen rezipiert.

Erving Goffman - "Interaction order"

Author: Markus Mikikis

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638654885

Category:

Page: 72

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,3, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Institut fur Soziologie), 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: -, Abstract: Erving Goffman gehort heute zu den popularsten und meist gelesenen Soziologen unserer Zeit. Seine Bucher wurden in zahlreiche Sprachen ubersetzt, und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet (vgl. Hettlage/Lenz 1991:25). Goffmans Interesse galt nicht dem Entwurf einer umfassenden makrosoziologischen Theorie, sondern vielmehr dem kleinraumigen Bereich der face-to-face-Interaktion, und somit dem Mikrokosmos (vgl. Hettlage/Lenz 1991:8-9). Nicht zuletzt ging es ihm um die Etablierung des Themas face-to-face-Interaktion als einen eigenstandigen Forschungsgegenstand. Dennoch wird Goffman aus der Perspektive des soziologischen Wissenschaftsbetriebs auch heute noch haufig als Aussenseiter wahrgenommen, dessen gesamtes Forschungsprogramm und einzelnen Konzepte als kaum einheitlich und perspektivenreich betrachtet werden, und der den Zugang zu den Makro-Perspektiven seines Faches nie gefunden habe (vgl. Hettlage/Lenz 1991:9). Neben der Darstellung seines Forschungsprogramms mochte ich untersuchen, ob diese Einschatzung zutreffend ist, oder sein Beitrag fur die Entwicklung der Soziologie unterschatzt wird, was auf zahlreiche merkwurdige Details und Beispiele in seinen Werken, eines zu guten Stils" (Hettlage/Lenz 1991:9), stark variierenden Begriffsverwendungen und der Person Goffman an sich zuruck zu fuhren sein konnte. Zunachst werde ich die grundlegenden Lebensdaten Goffmans darstellen. Dann mochte ich einen ersten Einblick in Goffmans Forschungsprogramm ermoglichen, indem ich eine Ubersicht uber die wesentlichen Inhalte erstelle. Eine Beschreibung seiner wissenschaftlichen Vorgehensweise wird nutzlich sein, um die erwahnten Details und Beispiele, im Rahmen der Untersuchung von face-to-face-Interaktionen, als zweck