Internationale Organisationen

Politik und Geschichte

Author: Volker Rittberger,Bernhard Zangl

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322851567

Category: Political Science

Page: 346

View: 841

DOWNLOAD NOW »

Das Lehrbuch führt theorieorientiert und zugleich gut verständlich in die Bedeutung internationaler Organisationen (z.B. UNO, EU, WTO, IWF) für die Weltpolitik von heute ein. Internationale Organisationen (z.B. UNO, EU, WTO, IWF, Weltbank) spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der internationalen Politik. Das allgemeinverständliche Lehrbuch untersucht diese Rollen orientiert an politikwissenschaftlicher Theorie ebenso wie an praktisch-politischen Fragen. Dieses Lehrbuch ist darauf angelegt, theoretische Einsichten mit empirischen Beobachtungen der Politik in und durch internationale Organisationen zu verbinden und damit ein kohärentes Bild von der Bedeutung internationaler Organisationen für die internationale Politik von heute zu zeichnen. Im Zentrum des Buches stehen die Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen internationaler Organisationen, die Politikentwicklungsprozesse in internationalen Organisationen sowie deren Beitrag zur Generierung und Stabilisierung zwischenstaatlicher Kooperation in verschiedenen Politikfeldern. Es zeigt anhand von ausgewählten Beispielen, wie internationale Organisationen die Zivilisierung der zwischenstaatlichen Beziehungen fördern.

Internationale Organisationen

Staatliche und nichtstaatliche Organisationen in der Weltpolitik

Author: Florian T. Furtak

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3658001771

Category: Political Science

Page: 458

View: 8042

DOWNLOAD NOW »

Dieses Lehrbuch gibt Dozentinnen und Dozenten sowie insbesondere Studierenden eines sozial-, geistes- oder rechtswissenschaftlichen Studiums einen detaillierten Einblick in das Thema internationale Organisationen. Der Text stellt Entstehung und Entwicklung, Ziele und Grundsätze, Organisationsstruktur und Finanzierung sowie Aktionsfelder von neun staatlichen (UNO, AU, ASEAN, EU, OAS, Europarat, NATO, OSZE, WTO) sowie acht nichtstaatlichen internationalen Organisationen (Amnesty International, Human Rights Watch, Greenpeace, WWF, IKRK, Ärzte ohne Grenzen, CARE International, Oxfam) fundiert, übersichtlich und verständlich dar. Der Band eignet sich besonders als Nachschlagewerk, zur Vorbereitung auf Referate und Prüfungen sowie als Grundlage für Hausarbeiten und Abschlussarbeiten.

Handbuch Internationale Organisationen

Theoretische Grundlagen und Akteure

Author: Katja Freistein,Julia Leininger

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3486714236

Category: Political Science

Page: 318

View: 1612

DOWNLOAD NOW »

Das Handbuch Internationale Organisationen führt sowohl in relevante Theorien als auch in Ziele, Aufgaben und Strukturen konkreter Organisationen wie die Vereinten Nationen, die Europäische Union oder die Weltbank ein. Es vermittelt theoretische Grundlagen und spürt im lexikalischen Teil der Bedeutung ausgewählter internationaler Organisationen in der globalen Politik und ihrem Beitrag zur globalen Sicherheit und Entwicklung nach.

Konfliktbearbeitung durch internationale Organisationen

Author: Klaus Brummer

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 3322806596

Category: Political Science

Page: 440

View: 7897

DOWNLOAD NOW »

Anhand der Aktivitäten des Europarats im Kontext der Konflikte in Nordirland, Mazedonien und Tschetschenien versucht diese Arbeit, die folgenden beiden Fragen zu beantworten: Welche Handlungsoptionen stehen internationalen Organisationen zur Bearbeitung von innerstaatlichen Konflikten offen? Und welche Faktoren erweisen sich bei derlei Aktivitäten als Hemmnis? Die Kernaussage lautet, dass die Aktionsmöglichkeiten internationaler Organisationen sowohl durch interne als auch durch externe Faktoren begrenzt werden. Da, wie das Beispiel Europarat zeigt, die Überwindung solcher Beschränkungen wenig wahrscheinlich ist, werden die Handlungen internationaler Organisationen bei der Bearbeitung von Konflikten auch künftig wenig befriedigend ausfallen.

Internationale Organisationen in der Weltgesellschaft

Author: Martin Koch

Publisher: Campus Verlag

ISBN: 359350667X

Category: Political Science

Page: 318

View: 1543

DOWNLOAD NOW »

Ob Welthandelsorganisation, Weltbank, die Vereinten Nationen oder die Europäische Union: Internationale Organisationen haben nicht nur Auswirkungen auf Staaten, sondern zunehmend auch auf die Gesellschaft. Dieses Buch zeigt, wie sich internationale Organisationen als Teil der Weltgesellschaft erforschen lassen, indem zwischen Weltsemantik, Innenwelt, Umweltbeziehung und Weltordnungsgenese unterschieden wird. Dazu geht es insbesondere auf die Dreiecksbeziehungen zwischen politischen Mitgliedern, Verwaltungsstäben und gesellschaftlicher Umwelt ein.

Internationale Organisationen

Bezeichnungen, Abkürzungen, Akronyme in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Russisch

Author: N.A

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110891867

Category: Law

Page: 651

View: 7081

DOWNLOAD NOW »

Internationale Organisationen

Ordnungspolitische Grundlagen, Perspektiven und Anwendungsbereiche

Author: Dirk Wentzel

Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG

ISBN: 3110508745

Category: Business & Economics

Page: 254

View: 3244

DOWNLOAD NOW »

DIE REIHE: SCHRIFTENREIHE ZU ORDNUNGSFRAGEN DER WIRTSCHAFT herausgegeben von Thomas Apolte, Martin Leschke, Albrecht F. Michler, Christian Müller, Rahel Schomaker und Dirk Wentzel Die Reihe diskutiert aktuelle ordnungspolitische und institutionenökonomische Fragestellungen. Durch die methodische Vielfalt richtet sie sich an Fachleute, an die Öffentlichkeit und an die Politikberatung.

Die Bindung internationaler Organisationen an internationale Menschenrechtsstandards

eine rechtsquellentheoretische Untersuchung am Beispiel der Vereinten Nationen, der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds

Author: Cornelia Janik

Publisher: Mohr Siebeck

ISBN: 9783161519062

Category: Law

Page: 608

View: 1464

DOWNLOAD NOW »

English summary: The main goal of international human rights law has been to protect individuals from human rights violations by state governments. However, international organizations have been likewise criticized for violating human rights, such as the UN Security Council for its blacklisting activities. Cornelia Janik has developed methodological approaches in order to establish that international organizations do have human rights obligations under international law as well. German description: Das internationale Menschenrechtsschutzsystem ist zunachst als Antwort auf Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg entstanden und richtet sich an Staaten als potenzielle Menschenrechtsverletzer. Internationale Organisationen, allen voran die UNO, sind nach ihrer historischen Konzeption mit der Aufgabe betraut, Allgemeinwohl und Menschenrechte zu fordern. An Menschenrechtsvertrage sind sie selbst nicht gebunden. Die Vorstellung, dass nur Staaten Menschenrechte verletzen, ist indes obsolet, wie etwa die black listing -Aktivitaten des UN-Sicherheitsrates oder die Finanzierung menschenrechtsadverser Projekte durch Weltbank und IWF vor Augen fuhren. Cornelia Janik zeigt daher methodische Ansatze auf, um die klassischen, auf Staaten zugeschnittenen Volkerrechtsquellen derart weiterzuentwickeln, dass sie auch internationale Organisationen zur Einhaltung internationaler Menschenrechte verpflichten.

Welche Bedeutung haben internationale Organisationen in der Sicherheitspolitik?

Textanalyse

Author: Thorsten Häußler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640292324

Category:

Page: 28

View: 2003

DOWNLOAD NOW »

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbande, Note: 2,0, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg (Institut fur Politikwissenschaft, Professur fur Innenpolitik und Vergleichende Regierungslehre), Veranstaltung: Sommermodularbeit im Rahmen des Bachelorstudiums, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts und der Auflosung des Ost-West-Konflikts, in welchem jahrzehntelang nur die jeweiligen Arsenale an Atomwaffen und somit das Gleichgewicht des Schreckens, also die Furcht vor gegenseitiger totaler Vernichtung fur Stabilitat garantieren und einen neuen Weltkrieg verhindern konnten, regte sich bei vielen Staatsmannern der westlichen Welt eine neue Hoffnung auf kunftige friedliche Losung von Konflikten. Es herrschte der Glaube, dass es nun moglich sei, auch im globalen Rahmen Differenzen schnell und friedlich mit Hilfe der internationalen Institutionen, die schon wahrend des Kalten Krieges die Zusammenarbeit der westlichen Staaten bestimmt hatten, beizulegen. Vor diesem Hintergrund eroffnete der Neorealist John J. Mearsheimer in der Fachwelt eine Debatte daruber, ob und in welchem Masse in der nun veranderten Weltordnung kunftig internationale Institutionen eine Rolle in der Sicherheitspolitik spielen wurden. Mit einem viel beachteten Beitrag in der Fachzeitschrift International Security" bemuht sich Mearsheimer von der Theorie des Realismus ausgehend nachzuweisen, dass auch in der nun herrschenden Lage einzig die Ballance of Power," also eine stabile Machtverteilung, fur Frieden und Stabilitat im internationalen System garantieren konne. Um dies zu belegen versucht er, einen totalitaren Geltungsanspruch des Realismus zu beweisen, in dem er die -seiner Meinung nach- logischen Fehler institutionalistischer Theorien aufzeigt. In Folge dessen meldeten sich bald darauf ebenfalls in International Security" Anhanger der von ihm k"

Internationale Organisationen am Beispiel der WHO (Weltgesundheitsorganisation)

Die WHO im Kontext zur Physiotherapie

Author: Anne Lier

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640950542

Category: Health & Fitness

Page: 7

View: 1334

DOWNLOAD NOW »

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,0, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Anlässlich der Tatsache, dass das Referatsthema „Weltgesundheitsorganisation“ (WHO) ein sehr umfangreiches Thema ist, wurde beschlossen, dieses von zwei Autorinnen bearbeiten zu lassen. Demzufolge behandelt Frau L. B. in einem separaten Referat weitere Aspekte zum diesem Thema. In der nachfolgenden Ausarbeitung werden zunächst grundlegende Informationen über die genannte Organisation gegeben und im Anschluss folgt eine nähere Veranschaulichung über den Kontext der WHO zur Physiotherapie. Am Ende der Ausarbeitung wird ein kurzes inhaltliches Fazit gezogen.

Internationale Organisationen und soziologischer Konstruktivismus

Author: Damian Ghamlouche

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638380076

Category: Political Science

Page: 9

View: 8233

DOWNLOAD NOW »

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut), Veranstaltung: Internationale Organisationen, 1 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die aktuelle Diskussion um die Reform der Vereinten Nationen und damit die Diskussion um die ontologische Bedeutung der internationalen Organisationen, verschärft sich zusehends seit der Wende der internationalen Politik vom 11. 9. 2001. Die Frage nach normativen Zugängen zur Bewertung des Diskurses um Unilateralität und Multilateralismus steht im Vordergrund der politikwissenschaftlichen Debatte. Der traditionelle Zwist der Theorieschulen weicht einer pragmatischen Notwendigkeiten zur Regulierung der Konflikte innerhalb des internationalen Sicherheitssystems. Neue wissenschaftliche Zugänge werden gefordert, und dabei sollte die Chance ergriffen werden, die fundamentalen Zweckbestimmungen, auch der internationalen Organisationen, wertfrei zu diskutieren. Aus diesem Grund ist es notwendig, der Pluralität der Theorieschulen Raum zu geben, um einen Konsens zu erwirken. Auch wenn sich der Suprematie der ökonomischen Schule bisher in der Praxis kein wirksames Contrepart offenbarte, sollte gerade der Einlass von Barnett/Finnemore als Fundamentum eines neuen Diskurses zeigen.

Die Einbindung der BRD in Internationale Organisationen - Welche Forderungen möchte die BRD im Zuge der Verhandlungen zu Maastricht II in bezug auf GASP durchsetzen?

Author: Christoph Ohl

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638103943

Category: Political Science

Page: 10

View: 6345

DOWNLOAD NOW »

Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: ohne, Technische Universität Darmstadt (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: PS: Einführung in die Politikwissenschaft am Beispiel der dt. Außenpolitik, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung: Die Idee einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) im Zuge der europäischen Integration kam bereits sehr früh auf. So wurde im Anschluß an die EG-Konferenzen in Den Haag 1969 bzw. Paris 1972 die Europäische Politische Zusammenarbeit (EPZ) ins Leben gerufen. Die Effizienz der EPZ ließ allerdings stark zu wünschen übrig. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit war, meiner Meinung nach, die Unentschlossenheit der EU, als es in bezug auf den Jugoslawienkonflikt Anfang der 90er Jahre um die Anerkennung Kroatiens und Sloweniens ging.(1) Um die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU in Zukunft effektiver gestalten zu können, wurden im Vertrag von Maastricht Bestimmungen über die GASP festgelegt.(2) Es mangelte aber bislang an Institutionen, sowie an vertraglichen Grundlagen, um die Aufgaben von GASP klar definieren zu können. Auf der EU-Konferenz in Dublin im Dezember 1996 wurden erste Schritte unternommen, um GASP als handlungsfähige Institution in die EU zu integrieren. [...] _____ 1 Vgl. Crawford, Beverly 1996: Explaining Defections from International Cooperation: Germany’s Unilateral Recognition of Croatia. 2 Vgl. Artikel J des Vertrages von Maastricht 1992

Internationale Organisationen und ihre Zivilisierungsbestrebungen: Die Geschichte der Weltgesundheitsorganisation

Author: Klaas Dykmann

Publisher: LIT Verlag Münster

ISBN: 3643907818

Category: Medicine

Page: 405

View: 2561

DOWNLOAD NOW »

Internationale Organisationen handelten als "globale Zivilisierer" und führten in einem gewissen Maße imperiale Zivilisierungsbestrebungen fort - so lautet die Kernthese dieses Buches. Jedoch entwickelten auch nichtwestliche Staaten Zivilisierungsmissionen bzw. trugen durch Erweiterungen und Neudefinitionen zu einer fortschreitenden Hybridisierung dieser bei. In diesem Zusammenhang bietet die Weltgesundheitsorganisation ein besonders anschauliches Beispiel, da ihr Politikbereich besonders stark kulturell geprägt ist.

Die Unterschiede zwischen internationalen Organisationen und internationalen Regimen und die Rolle internationaler Organisationen in der Regimetheorie

Author: Manuel Feiler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638595463

Category: Political Science

Page: 7

View: 8003

DOWNLOAD NOW »

Essay aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahrzehnten wird in den Medien immer häufiger von Regimen gesprochen. Das Kyoto-Protokoll und der internationale Währungsfonds seinen in diesem Zusammenhang erwähnt. Auf der anderen Seite ist auch das Wirken internationaler Organisationen wie der EU oder UNO prägend für unsere Zeit. Die Frage, die sich jedoch im Anschluss stellen muss, handelt davon, wo genau der Unterschied zwischen der Betrachtung internationale Organisationen und internationaler Regime liegt und welche Rolle den internationalen Organisationen in der Regimetheorie zukommt. Zur Beantwortung dieser Fragen, müssen zuerst die Kernfunktionen internationaler Organisationen und Regime erläutert werden. Dies erscheint hinsichtlich der zu erörternden Thematik sinnvoll, da danach die institutionellen Gründe für Unterschiede zwischen diesen beiden Institutionen besser deutlich gemacht werden können. Ausgehend davon kann schlussendlich erörtert werden, ob internationale Organisationen für die Regimetheorie eine Rolle spielen.

Internationale Organisationen als Völkerrechtssubjekte

Author: Bernd Reismann

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638498972

Category: Law

Page: 26

View: 1968

DOWNLOAD NOW »

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 10 Pkt., Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Lehrstuhl für Öffentliches Recht einschl. Völker- und Europarecht), Veranstaltung: Internationale Organisationen, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Völkerrechtssubjekt bezeichnet man solche Einheiten, denen durch die Völkerrechtsordnung die Fähigkeit zuerkannt wird, Träger völkerrechtlicher Rechte und/oder Pflichten zu sein. Art und Umfang dieser Rechte und Pflichten richten sich nach der Natur des einzelnen Völkerrechtssubjekts und nach seiner Stellung in der Völkerrechtsordnung. Noch bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts galten Staaten als einzige Völkerrechtssubjekte. Der seit 1945 enorm gestiegene grenzüberschreitende Verkehr von Waren, Personen und Finanzdienstleistungen machte jedoch eine institutionalisierte Form der Zusammenarbeit der Staaten nötig. Damit einher ging nicht nur die wachsende Anzahl und Bedeutung internationaler Organisationen (im Folgenden abgekürzt als i.O.), sondern auch die Frage nach Art, Umfang und Erwerb ihrer Völkerrechtssubjektivität. Wegen ihrer Bedeutung als „Motoren des Völkerrechts“ werden Staaten als „geborene“ oder „originäre“ Völkerrechtssubjekte bezeichnet. I.O. dagegen können nur durch Zuweisung eigener völkerrechtlicher Rechten und Pflichten von den Mitgliedsstaaten in einer Satzung oder einem Gründungsvertrag zu Völkerrechtssubjekten „erkoren“ werden. Die Völkerrechtssubjektivität einer i.O. ist dabei jedoch zwei Einschränkungen unterworfen. Zum einen ist ihre Völkerrechtssubjektivität partiell, d.h. ihre Rechtspersönlichkeit reicht nur soweit, wie es zur Erreichung des Organisationszwecks erforderlich ist. Zum anderen ist ihre Völkerrechtssubjektivität relativ, da sie zunächst nur gegenüber den Mitgliedsstaaten gilt. Gegenüber einem Drittstaat kann eine i.O. erst als Völkerrechtssubjekt auftreten, wenn dieser die i.O. als solche anerkannt hat. Einzig der UNO sprach der Internationale Gerichtshof in seinem Urteil zum Bernadotte-Fall von 1949 die uneingeschränkte bzw. universelle Völkerrechts-subjektivität zu. Der IGH hatte in seinem Gutachten festgestellt, dass die Gründungsstaaten der UN, die die überwiegende Mehrheit der internationalen Gemeinschaft repräsentierten, die Rechtsmacht besessen hatten, eine Einheit mit universeller Völkerrechtssubjektivität zu schaffen, die auch gegenüber Dritten ohne deren Anerkennung wirkt. Durchaus umstritten ist daher, dass Organisationen wie z.B. multinationalen Konzernen oder internationalen Nichtregierungsorganisationen bis heute keine Völkerrechtssubjektivität zuerkannt wird.