Der Judenstaat

Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage

Author: Theodor Herzl

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 3843091919

Category: Fiction

Page: 76

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Theodor Herzl: Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage Entstanden 1895, Erstdruck 1896. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2019. Textgrundlage ist die Ausgabe: Athenäum Verlag, Königstein, 1985. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Theodor Herzl, nach einer Aufnahme des k.u.k. Hoffhotografen K. Pietzner (1853-1927). Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

Der Judenstaat

Author: Theodor Herzl

Publisher: BookRix

ISBN: 3736842295

Category: Fiction

Page: 88

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"Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage" ist ein Buch von Theodor Herzl, mit dem er versuchte, eine jüdische Antwort auf die damals so genannte Judenfrage aufzuzeigen. Es erschien 1896 in Leipzig und Wien in der "M. Breitenstein's Verlags-Buchhandlung", nachdem "Cronbach" in Berlin und "Duncker & Humblot" eine Publikation abgelehnt hatten. Herzl schrieb es unter dem Eindruck der Dreyfus-Affäre; er beendete das Manuskript am 17. Juni 1895.

Der Judenstaat

Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage

Author: Theodor Herzl

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640234170

Category: Literary Criticism

Page: 86

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Klassiker aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: Vorrede. Der Gedanke, den ich in dieser Schrift ausführe, ist ein uralter. Es ist die Herstellung des Judenstaates. Die Welt widerhallt vom Geschrei gegen die Juden, und das weckt den eingeschlummerten Gedanken auf. Ich erfinde nichts, das wolle man sich vor Allem und auf jedem Punkte meiner Ausführungen deutlich vor Augen halten. Ich erfinde weder die geschichtlich gewordenen Zustände der Juden, noch die Mittel zur Abhilfe. Die materiellen Bestandtheile des Baues, den ich entwerfe, sind in der Wirklichkeit vorhanden, sind mit Händen zu greifen; jeder kann sich davon überzeugen. Will man also diesen Versuch einer Lösung der Judenfrage mit einem Worte kennzeichnen, so darf man ihn nicht „Phantasie“, sondern höchstens „Combination“ nennen. Gegen die Behandlung als Utopie muß ich meinen Entwurf zuerst vertheidigen. Eigentlich bewahre ich damit nur die oberflächlichen Beurtheiler vor einer Albernheit, die sie begehen könnten. Es wäre ja keine Schande, eine menschenfreundliche Utopie geschrieben zu haben. Ich könnte mir auch einen leichteren literarischen Erfolg bereiten, wenn ich für Leser, die sich unterhalten wollen, diesen Plan in den gleichsam unverantwortlichen Vortrag eines Romans brächte. Aber das ist keine solche liebenswürdige Utopie, wie man sie vor und nach Thomas Morus so häufig producirt hat. Und ich glaube, die Lage der Juden in verschiedenen Ländern ist arg genug, um einleitende Tändeleien überflüssig zu machen. Um den Unterschied zwischen meiner Construction und einer Utopie erkennbar zu machen, wähle ich ein interessantes Buch der letzten Jahre: „Freiland“ von Dr. Theodor Hertzka. Das ist eine sinnreiche Phantasterei, von einem durchaus modernen, national-ökonomisch gebildeten Geist erdacht, und so lebensfern, wie der Aequatorberg, auf dem dieser Traumstaat liegt. „Freiland“ ist eine complicirte Maschinerie mit vielen Zähnen und Rädern, die sogar ineinander greifen; aber nichts beweist mir, dass sie in Betrieb gesetzt werden könne. Und selbst, wenn ich Freilands-Vereine entstehen sehe, werde ich es für einen Scherz halten. Hingegen enthält der vorliegende Entwurf die Verwendung einer in der Wirklichkeit vorkommenden Treibkraft. Die Zähne und Räder der zu bauenden Maschine deute ich nur an, in aller Bescheidenheit, unter Hinweis auf meine Unzulänglichkeit und im Vertrauen darauf, dass es bessere ausführende Mechaniker geben wird, als ich einer bin. Auf die treibende Kraft kommt es an. Und was ist diese Kraft? [...]

Der Judenstaat

Versuch Einer Modernen Lsung Der Judenfrage

Author: Theordor Herzl

Publisher: Createspace Independent Publishing Platform

ISBN: 9781533174444

Category:

Page: 64

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"Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage" ist ein Buch von Theodor Herzl, mit dem er versuchte, eine jüdische Antwort auf die damals so genannte Judenfrage aufzuzeigen. Herzl schrieb es unter dem Eindruck der Dreyfus-Affäre; er beendete das Manuskript am 17. Juni 1895. "Der Judenstaat" ist kein religiöses Werk, es hat vielmehr das moderne Judentum maßgeblich politisch beeinflusst, indem es das Fundament des politischen Zionismus legte. Für Herzl war ein Judenstaat einerseits wegen des weltweit vorhandenen Antisemitismus notwendig, andererseits weil die Religion durch die Folgen der Aufklärung und der Emanzipation ihren identitätsstiftenden und verbindenden Charakter für das Judentum verloren habe. Herzl sah sein Werk nicht als Utopie, sondern als pragmatisches Konzept zur Gründung und Bewahrung eines "Judenstaates", wodurch die "Judenfrage" beantwortet sei.Theodor Herzl (1860-1904) war ein österreichisch-ungarischer Schriftsteller jüdischer Herkunft, Publizist und Journalist und der Begründer des modernen politischen Zionismus. Er gilt deshalb als der zentrale Vordenker und zugleich als aktiver Wegbereiter eines modernen jüdischen Staates, der später in Form des modernen Staates Israel Realität wurde.

Gesammelte Werke (Vollständige Ausgaben: Der Judenstaat, AltNeuLand, Solon in Lydien u.v.m.)

Author: Theodor Herzl

Publisher: Theodor Herzl

ISBN: 6050433038

Category: Fiction

Page: N.A

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Dieses E-Book ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig Korrektur gelesen. Theodor Herzl (2. Mai 1860 in Pest, Kaisertum Österreich – 3. Juli 1904 in Edlach an der Rax, Niederösterreich) war ein österreichisch-ungarischer Schriftsteller jüdischer Herkunft, Publizist und Journalist und der Begründer des modernen politischen Zionismus. Er gilt deshalb als der zentrale Vordenker und zugleich als aktiver Wegbereiter eines modernen jüdischen Staates, der später in Form des modernen Staates Israel Realität wurde. 1896 veröffentlichte er das Buch "Der Judenstaat"; dieses hatte er unter dem Eindruck der Dreyfus-Affäre geschrieben. Herzls ungarischer Name war Herzl Tivadar, seine hebräischen Vornamen Binyamin Ze'ev. Mit Benjamin unterschrieb er auch eine sehr große Zahl von Briefen, falls er nicht mit Herzl oder Theodor Herzl zeichnete. In hebräischen Zeitungen, z. B. in "Elieser ben Jehudas Haschqapha", wurde statt des ursprünglich griechischen Namens Theodor das gleichbedeutende hebräische Mattitjahu verwendet. Herzls Pseudonym in der von ihm 1897 gegründeten zionistischen Wochenzeitung "Die Welt" war Benjamin Seff. Inhalt der "Gesammelten Werke": - Der Judenstaat - AltNeuLand - Philosophische Erzählungen: Solon in Lydien. / Das lenkbare Luftschiff. / Sarah Holzmann. / Pygmalion. / Der Aufruhr von Amalfi. / Kilchberg und sein Vetter. / Die Reise nach einem Lächeln. / Der Sohn. / Mumbo. / Die Güter des Lebens. / Die Garderobe. / Die schöne Rosalinde. / Die Heilung vom Spleen. / Die Raupe. / Eine gute Tat. / Der Unternehmer Buonaparte. / Das Wirtshaus zum Anilin.

Israel ist an allem schuld

Warum der Judenstaat so gehasst wird

Author: Georg M. Hafner,Esther Schapira

Publisher: BASTEI LÜBBE

ISBN: 3732505960

Category: History

Page: 240

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Sommer 2014: In Deutschland wird wieder einmal gegen Israel demonstriert, Anlass ist der Krieg im Gaza. Juden werden in Deutschland tätlich angegriffen und im Internet bedroht. Hassparolen wie "Kindermörder Israel" sind an der Tagesordnung. Kein Land der Welt polarisiert so sehr wie der 1948 gegründete Staat. Warum? Die preisgekrönten Journalisten Georg M. Hafner und Esther Schapira legen mit ihrer Streitschrift den Finger in die Wunde. Viele Deutsche haben mit Israel ein Problem, weil es ein Judenstaat ist. Aber es gibt kein Tabu, Israel zu kritisieren, wie gern behauptet wird. Das wirkliche Tabu ist es, sich zu Israel zu bekennen. Denn ob Linke, Rechte oder die Mitte der Gesellschaft - in einem sind sich alle einig: Israel ist an allem schuld. Die Autoren entlarven die unheilvolle Allianz aus deutscher Schuldabwehr, Antisemitismus und religiösem Judenhass von Christen und Muslimen. Eine entlarvende und provozierende Streitschrift.

The Jewish State

Author: Theodor Herzl

Publisher: Courier Corporation

ISBN: 0486119610

Category: History

Page: 160

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Influential 1896 polemic by the father of modern Zionism discusses political and historic rationales for a Jewish homeland. Excellent translation includes an Introduction by Louis Lipsky and a biography of the author.

Der Judenstaat (Vollständige Ausgabe)

Grundlagen des zionistischen Denkens: Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage

Author: Theodor Herzl

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 8026857615

Category: Political Science

Page: 80

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Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage ist ein Buch von Theodor Herzl, mit dem er versuchte, eine jüdische Antwort auf die damals so genannte Judenfrage aufzuzeigen. Herzl schrieb es unter dem Eindruck der Dreyfus-Affäre; er beendete das Manuskript am 17. Juni 1895. Den Grund für den seiner Ansicht nach wachsenden Antisemitismus sieht er in der mangelnden sozialen Mobilität, die durch Benachteiligungen der Juden entsteht. Eine totale soziologische Assimilation lehnt Herzl jedoch ab, da die jüdische Volkspersönlichkeit geschichtlich zu berühmt und trotz aller Erniedrigungen zu hoch sei. Sie sei zu wertvoll für den Untergang. Davon abgesehen sei eine Assimilation nur dann möglich, wenn man die Juden einmal für zwei Generationen in Ruhe ließe. Dies würde aber nicht passieren, worauf der Druck sie wieder an den alten Stamm presse, der Hass ihrer Umgebung mache sie wieder zu Fremden. Theodor Herzl (1860-1904) war ein österreichisch-ungarischer Schriftsteller jüdischer Herkunft, Publizist und Journalist und der Begründer des modernen politischen Zionismus. Er gilt deshalb als der zentrale Vordenker und zugleich als aktiver Wegbereiter eines modernen Judenstaats, der später in Form des modernen Staates Israel Realität wurde.

Der politische Zionismus nach Theodor Herzl

Author: Denis Köklü

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640489438

Category: Philosophy

Page: 22

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Schlaglichter der jüdischen Geschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Theodor Herzl wird mehr als jede andere Person mit dem politischen Zionismus in Verbindung gebracht. Ideen für die Überwindung des Dilemmas jüdischer Existenz in der modernen Welt finden sich hauptsächlich in seinen Werken „Der Judenstaat“ und „Altneuland“. Die folgende Arbeit, deren Gegenstand neben den beiden genannten Werken auch Tagebucheintragungen Herzls sowie Zeitungsartikel sind, geht der Frage nach, welcher Charakter dem Zionismus Herzls zu eigen ist. Dafür wird in zwei Schritten vorgegangen. Zunächst erfolgt eine Quellenanalyse besagter beider Werke, um im Anschluss daran, im zweiten Schritt, die Kritik am „herzlschen Zionismus“ dem Leser vor Augen zu führen. Doch zu Beginn der Hausarbeit rückt Herzls Intention für den Entwurf seiner zionistischen Programmatik in den Vordergrund. Der Einblick in den Kontext seiner Zeit lässt uns Herzls Eintreten für einen Judenstaat besser nachvollziehen.

Das Leben Theodor Herzls

Author: Adolf Friedemann

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 3954556499

Category: Biography & Autobiography

Page: 128

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Der aus Österreich-Ungarn stammende Schriftsteller und Journalist Theodor Herzl (1860-1904) entwarf mit seinem 1896 veröffentlichten Buch »Der Judenstaat« die Vision eines eigenen Staates für die in aller Welt verstreut lebenden Juden. Damit wurde er zum Begründer des politischen Zionismus, der letztlich zur Gründung Israels führte. Herzl selbst, der u. a. den ersten zionistischen Weltkongress 1897 in Basel veranstaltete, blieb der Erfolg jedoch versagt, er starb bereits 1904 an einem Herzleiden. Nachdruck der 1919 in Berlin veröffentlichten erweiterten Zweitauflage.

Jüdische Geschichtsbilder aus Böhmen

Kommentierte Edition der historischen Erzählungen von Salomon Kohn

Author: Gabriele von Glasenapp,Florian Krobb

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110928914

Category: Literary Criticism

Page: 246

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Salomon Kohn (1825-1904) war im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einer der bekanntesten jüdischen Schriftsteller deutscher Sprache. Literaturgeschichtlich liegt seine Leistung darin, dass er den historischen Roman in der Nachfolge Walter Scotts zu dem Genre ausbaute, in dem auf der Höhe des literarischen Zeitgeschmacks genuin jüdische Belange verhandelt werden konnten: anhand von Beispielen, die der Lokalgeschichte der Prager jüdischen Gemeinde des 16. und 17. Jahrhunderts entnommen sind, entfaltet Kohn eine literarische Diskussion des jüdischen Selbstverständnisses in der komplexen Lage der sich überlappenden Zugehörigkeiten zur deutschen Kulturnation, zum böhmischen Volk und zur jüdischen Glaubensgemeinschaft; er führt historische Gestalten vergangener Zeiten als Ansporn für die Gegenwart vor; und er propagiert eine jüdische Identität, in der Partizipation in der nichtjüdischen Gesellschaft mit der Bewahrung der Integrität der jüdischen Gemeinschaft vereinbar sind. Der Band umfasst die drei Erzählungen »Der Retter«, »Der Kadisch vor Col-Nidre« und »Gawriel«. Die Edition wird durch historische Sacherläuterungen und Worterklärungen, eine umfassende Bibliographie und eine ausführliche Studie ergänzt, in welcher Kohns Werk im Kontext der deutsch-jüdischen literarischen und kulturellen Entwicklung im 19. Jahrhundert verortet wird. Der Band stellt damit die erste literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Autor und seinem Werk dar.

Positionierung und Selbstbehauptung

Debatten über den Ersten Zionistenkongreß, die ›Ostjudenfrage‹ und den Ersten Weltkrieg in der deutsch-jüdischen Presse

Author: Achim Jaeger,Wilhelm Terlau,Beate Wunsch

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110934248

Category: History

Page: 165

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The articles in this volume derive from a German Research Council-funded project devoted to the study of discourses in German Jewish journals and the tensions they reflect between acculturation, anti-Semitism, and the quest for Jewish identity. The undertaking was initially inspired by the conviction that an analysis of Jewish periodicals is an especially promising way of reconstructing essential and existential issues concerning Jewish minorities in German-speaking countries on all important political and cultural fronts, without evening out the immediacy of the debates in favour of abstract theories. Central to the project are the debates on the First Zionist Conference in Basle and the issue of the 'Eastern Jews' in the First World War.

...Als die Noten laufen lernten...Band 3

Geschichte und Geschichten der U-Musik bis 1945 Chronologischer Zeitplan von 1812-1945 Politik-Wirtschaft-Kultur

Author: Karin Ploog

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 3738693831

Category: Fiction

Page: 372

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... Als die Noten laufen lernten ... Band drei der U-Musik-Geschichte - ein chronologischer Zeitplan von 1812 bis 1945 mit wichtigen Eckdaten aus Politik - Wirtschaft - Literatur - Theater - Kabarett - U-Musik - Film, die in einem engen Zusammenhang zu den ersten beiden Bänden stehen. Sie können sofort die Biografien mit den Eckdaten vergleichen, um zu sehen, in welch einem Kontext die Protagonisten zu leben hatten...erschütternd auch, wie schnell es möglich war, eine Diktatur zu errichten! Band drei wäre auch exzellent für den Schulunterricht zu gebrauchen, da die Chronologie explizit alle Bereiche thematisiert und miteinander verknüpft. So erhält man auf eine ganz schnelle Art und Weise einen Durchblick der geschichtlichen Zusammenhänge...und man kann durch diese Aufzeichnungen viele Parallelen bis in die Jetztzeit ziehen...

Neue Städte für einen neuen Staat

Die städtebauliche Erfindung des modernen Israel und der Wiederaufbau in der BRD. Eine Annäherung

Author: Karin Wilhelm,Kerstin Gust

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839422043

Category: Political Science

Page: 350

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Israel und Palästina - Was sich heute als politisch scheinbar ausweglose Situation präsentiert, entsprang einst dem optimistischen, wenn auch naiven Traum, mit der Gründung des Staates Israel 1948 eine friedliche Gesellschaft für alle Religionen zu errichten. Dazu rief der Nationalökonom Edgar Salin (1892-1974) im Jahr 1958 das »Israel Economic and Sociological Research Project (IESRP)« ins Leben, das eine zentrale Rolle bei der Errichtung der »neuen Städte« in Israel spielen sollte. Die Beiträge spüren diesem Projekt und seiner kulturpolitischen Bedeutung, aber auch seiner Nähe zu Planungsdebatten und Aufbaufragen in der Bundesrepublik Deutschland nun erstmals systematisch nach. Mit Beiträgen von Eliezer Ben-Rafael, Meron Benvenisti, Jörn Düwel, Zvi Efrat, Anton Föllmi, Rachel Kallus, Ruth Kark, Anna Minta, Andreas Nachama, Willi Oberkrome, Martin Peschken, Bertram Schefold, Axel Schildt, Julius H. Schoeps, Korinna Schönhärl, Yaakov Sharett, Thomas Sieverts, Joachim Trezib, Stefan Vogt, Georg Wagner-Kyora, Karin Wilhelm, Joachim Wolschke-Bulmahn und Moshe Zuckermann.